(zu Endymion) Während ich diese Zeilen schreibe …

… läuft im Wohnzimmer Peppapig. Meine Tochter lehnt über einer Schüssel Cornflakes und wird Zeuge eines Abenteuers von Peppa und ihren Freunden. Meine Frau befindet sich in ihrer Me-Time. Und ich?

Ich schreibe.

So ungefähr kann man sich den Modus vorstellen, in dem ich vor knapp zwei Jahren „Endymion“ geschrieben habe.

Immer zwischen Tür und Angel, während die Kleine mit irgendetwas beschäftigt war, in der Kita oder sonstwo, oder etwa schon im Bett und meine Frau etwas anderes zu tun hatte. Also immer dann, wenn sich ein Zeitfenster geöffnet hat.

Da ich vier Tage die Woche als Lehrer in Hamburg arbeite, bleibt einem mit Arbeit, Familie & Freunden gar nicht mal so viel Zeit und die Zeit, die einem zur freien Verfügung steht, schläft man auch gerne, trinkt Kaffee oder liest gar ein Buch, schaut sich mit seiner Liebsten einen Film oder eine Serie an, streift gemeinsam oder einsam durch die Stadt, geht Essen oder Bücherschoppen, hat Besorgungen zu machen und wenn sich nun bei mir mein seelisches Fenster so weit öffnet, dann schreibe ich eben.

An Endymion habe ich in dem oben beschriebenen Modus ein halbes Jahr gearbeitet. Vom Sommer 2024 bis kurz vor Weihnachten desselben Jahres.

Was kommt dabei raus?, fragt man sich vielleicht. Die Antwort erhaltet ihr bald:

Cover & Klappentext

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