Wer nach der richtigen Frage sucht, schimpft sich selbst Suchender/ Suchende. Ich für meinen Teil neige zu allerlei Fragen und zu kläglichen Versuchen, diese zu beantworten. Das Schöne daran ist, man hat einen Zeitvertreib; weitaus schöner ist es jedoch, dass man sein Hirn die nötige Session Gehirnaerobik aufdrängt, die es nötig hat, um nicht im einerlei abzusaufen, in Gleichschritt zu verfallen und um schlichtweg keine Gehirnparasiten zu züchten.
Abgesehen davon, gibt es gesellschaftliche und politischen Notwendigkeiten, sich mit einer bestimmten Sorte von Fragen auseinanderzusetzen, die unser tägliches Leben betreffen (da dies kein politscher Blog, sondern ein künstlerisch-schriftstellerischer ist, werde ich hier die Konkreta aussparen, obwohl mir ’ne Menge einfiele, da ich ein politischer Mensch bin).
Das Schlimme an der Sache mit den Fragen und der Frage nach den richtigen Fragen jedoch ist, dass man, wenn man nicht darauf achtet, sich selbst zuscheißt. Menschlich zwar, jedoch unangenehm, wenn man an den Rockzipfeln von scheinbar wichtigen Fragen hängt, sich im Kreis dreht und sich nicht aus Dauerschleifen winden kann.
Demnach – und wie fucking Aristoteles schon vor 2300 Jahren sagte – sollte man stets nach der Mitte streben. In diesem Sinne beschäftige ich mich weiterhin mit wichtigen Themen und Fragen – bin aber erneut dazu übergegangen, Kay’ra und die Guten (Episode II) zu schreiben.
Was schlicht eine Freude ist.
Wer von euch Vögeln Kay’ra und die Guten I & IV gelesen hat, der weiß von der etwas sonderbar anmutenden, aber definitiv Laune bringenden achronologischen Anordnung der Story rundum Kay’ra. Ihr fragt euch sich mit Sicherheit, was in der Zeit zwischen ihrer Ankunft im Jahr 3464 in Episode I und dem Gig in Episode IV passiert ist.
Gut, fragt euch weiter. Ich weiß es auch nicht, aber hey – ich arbeite daran und vespreche euch, es wird gut.
Also bleibt dran, ihr Räuber und Ganoven.
Und bis bald in der Milchstraße.
… so long