Ich glaube die frühen Autoren der Science Fiction luden eine gewaltige Menge an Ernsthaftigkeit und Seriosität auf ihre Wägen, indem sie – neben dem Schreiben guter Geschichten – Systemanalyse anwandten und auf ihren Ergebnissen basierend Gesellschaftskritik übten. Feine Beobachter wie Asimov und großartige Humoristen wie Heinlein seien stellvertretend für die anderen genannt.
Meine Kurzgeschichte Homo homini virus est versucht beide Aspekte zu verweben. Ausgehend von der Pandemielage 2020 spinnt sich eine fiktive Dystopie fort und durchleuchtet Mensch und Gesellschaft. Der humorvolle Teil, oder zumindest das, was ich dafür halte, wird durch die Ankunft der Aliens eingeleitet.
Mehr dazu in Kürze, wenn das Ding veröffentlicht wird (Einsendeschluss ist bis Ende Juli glaube ich, danach Auswahl usw. usf.) – oder eben selfgepublished wird.
Ansonsten bedient Kay’ra einen weiteren Aspekt von meiner Ansicht nach guter Science Fiction, nämlich den menschlichen Aspekt. Die Space Opera versetzt all die Menschlichkeiten, Eitelkeiten, Dummheiten und wundervollen Begebenheiten zwischen denkenden Wesen ins Weltall – gibt man dann noch Laserwaffen, Sprengstoff und genug Raumschiffe, Stationen im Weltallt und auf dunklen Planeten und Druiden für eine vernünftige Weltraumschlacht hinzu, dann hat man alles, was auch in Kay’ra und die Guten verwirklicht werden soll. Die Liebe, das Leiden und den Herzschmerz nicht zu vergessen, die zusammengenommen jedwede menschliche Interaktion, die es Wert ist gelesen, gesehen und genossen zu werden, abrundet.
In diesem Sinne, setze ich mich mal weiter an Kay’ra und die Guten Episode I & IV, die aus dem Lektorat zurück sind (I ist fertig; IV muss nohc) und mache mich an die Endfassungen. Wenn das Design für das Cover angegangen wird (etwas ab Mitte Juli), dann gehe ich von einer Veröffentlichung im Selfpublish Ende Juli, Anfang August aus.
Mögen die Weisen, die dies sehen und hören, damit einverstanden sein.
Cheers,
euer Ethem