
Moin, ihr Lieben,
ich hab mich sehr gefreut, als ich von Judith von literatopia.de angefragt wurde, ob ich ein Interview geben möchte. Wenn ich mir so ansehe, wer sich da so die Klinke schon in die Hand gegeben hat, kann ich nicht anders, als rot werden und mich geehrt fühlen.
Wie als Entsprechung waren die Fragen auch super spannend, haben mich selbst nochmal angeregt, über mein Debüt „Erzählt es Gott und dem Teufel“, das Schreiben im speziellen, die Kunst im allgemeinen, meine Lieblingsautoren, Musik, Phantastik und Science Fiction – über all das – noch einmal nachzudenken.
Dafür sage ich herzlichen Dank!, liebe Judith.
Mein Lieblingsauszug aus dem Interview:
„Literatopia: Du sagst, wenn Du schreibst, bist Du Dir selbst am nächsten – kannst Du das näher erläutern?
Ethem Çay: Wenn ich schreibe, schreibe ich und alle andere ist alles andere. In dem Moment, wo Arbeit und Alltag zurückfallen und ich im Umfeld meiner kleinen Familie an einer Story sitze und arbeite, bin ich voll und ganz bei mir. Ich lote Abgründe aus, kreiere Welten, die es vorher nicht gab, verwebe Schicksale miteinander und reise durch Zeiten, die ich nur aus Büchern kenne und doch bin ich – je weiter ich mich von mir und meinem Schreibtisch entferne – so nah bei mir und dem, was mich umtreibt und antreibt, wie sonst zu keinem Zeitpunkt.“
Cheers,
Eto