Nach langer Zeit – einer gefühlten Ewigkeit – sitze ich mal wieder an meinem Schreibcomputer. Musik auf den Ohren, das Klackern der Tastatur unter meinen Fingerkuppen und die Worte fließen.
Nachdem ich lange und mit freudiger Erwartung an meinem Re-Release saß – Erzählt es Gott und dem Teufel wird am 21.07.’24/22.07.’24 endlich und gottverdammt nochmal zu meinem fucking Seelenheil wieder erhältlich sein – und mich mit Coverdesign und Buchsatz, mit Korrektorat und Klappentext, der richtigen und vielleicht auch der falschen Marketingstrategie (wer weiß schon von solchem Scheiß, he?) auseinander gesetzt habe – nachdem ich also gefühlte Ewigkeiten mit Nichtschreiben verbracht habe – schreibe ich nun wieder und die Worte kommen und fließen und es gibt Wasser, dort, wo zuvor Dürre herrschte.
Das, was ich am Schreiben liebe, ist genau das – Leben, Entstehen und Vergehen und Sterben und alles in einem, und in dem kleinen, einen, in dem jederzeit und überall alles steckt. Das Universum im Staubkorn, der Ozean im einzelnen Wassertropen, das am Rand des Eimers perlt – die ganze Welt in einer Story.
Ich denke, das ist es, woran ich mit meinen Stories – mit all den Geschichten – von dem kleinsten Fragment bis hin zur Prosaskizze – vom Gedicht bis hin zum Epischen – den Kurzgeschichten und Romanen – hin will und woran ich rühren möchte. Im einzelnen Wort die Welt zu finden.
Mein Roman, mein Debüt möge der erste Schritt dahin sein.
Cheers,
euer Eto
