Scheiß auf den Scheiß, oder wieso ich aus allen „Sozialen Medien“ erst mal austrete

Facebook und ich, Instagram und ich, ja, scheiße noch eins – selbst TikTok und Threads haben sich zeitweise meiner bemüht. On-/Off-Beziehung nennt man sowas wohl, wenn man bedenkt, wie oft ich drin und draußen war. Allein Insta hat bestimmt drei oder vier Ethems erlebt; wobei man sagen muss, dass der letzte Acc. ziemlich lange anhielt und mir am meisten gebracht hat: Ich habe meinen Verlag für das Debüt gefunden, viele Freunde gemacht und Gespräche geführt über die Buch-Sache, aber auch über anderes; und was vielleicht am coolsten ist: ich wurde für ein Ghostwriting angesprochen, das mich grade in Anspruch nimmt und viel Spaß macht. Von den ganzen Inspirations-Quellen ganz zu schweigen.

Nichtsdestoweniger kann kein Aspekt, der oben genannt, und auch kein Aspekt, der unbenannt bleibt, darüber hinweg täuschen, dass ich wahnsinnig viel Zeit in die SocialMedia-Acc. reingebe, aber ungleich weniger herausbekomme. Wie viel Inspiration darf es sein, bevor es zu viel wird? Kurbelt der Scheiß wirklich mein Käufe an? Bringt mir das überhaupt etwas?

Nope – auch wenn manchmal was dabei ist – das Verhältnis stimmt einfach nicht.

Nicht mehr.

Deswegen bin ich draußen.

Ein für alle Mal.

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Soweit erstmal von mir.

Cheer, meine Freunde.

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