Riley Sager: Home. Haus der bösen Schatten

ich habe „Home. Haus der bösen Schatten“ von Riley Sager und muss einige Worte darüber verlieren.

Das Buch entfaltet auf zwei Erzählebenen die Geschichte des Hauses Baneberry Hall. Die Familie Holt, Vater (Journalist und Möchtegernschriftsteller), Mutter (Lehrerin) und die kleine Maggie nutzen die Gelegenheit und kaufen entgegen aller Vorzeichen und Vorwarnungen das gecursde Haus.

In sogenannter book-within-a-book structure erzählt zum einen der Vater die Geschichte des Haues mit allem, was das Herz begehrt: Geister, die ihre Tochter heimsuchen, Lichter, die plötzlich angehen und Türen, die von selbst aufgehen. Gut geschrieben und mit einigen krassen Momenten drin.

Zum anderen berichtet die erwachsen gewordene Maggie, nachdem ihr Vater tot und sie mit ihrer noch lebenden Mutter verstritten ist, was sie in Baneberry Hall erlebt, als sie dieses vom Vater erbt.
Erinnerungen werden wach, gepaart mit der Erzählungen des Vaters – und der Leser darf und muss sich positionieren und sich überlegen; was ist wahr und was von Papa Holt erfunden.

In diesem Spannungsfeld bewegt sich das Buch und hat mir persönlich den Atem geraubt.
Toll geschrieben, gut konstruiert (denn konstruiert wirkt es leider trotzallem) und gegen Ende Fahrt bis zum gehtnichtmehr! aufnhemend!

Ich kann dieses Buch nur jedem Thrillerfan empfehlen.

Und falls Mike Flanagan neuen Stoff für einem Film oder eine Serie sucht, dann ist er bei diesem Buch goldrichtig!!

Liebe Grüße,

euer Eto

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