Das Licht in der Dunkelheit

Draußen in Hamburg. Zur Abwechslung im Sonnenschein.

Heute, der erste Tag, nach langen Wochen (gefühlten Monaten) des Sturms, Regens und der permanenten Wolkendecke über unseren Köpfen – heute also – der erste schöne und lange Tag mit viel Licht und Sonne.

Ich bin ein wetteraffiner Mensch; das habe ich gelernt, nachdem ich in den Norden und nach Hamburg gezogen bin. Wenn die Sonne mal nicht scheint, okay, kein Thema – bleibt sie über Wochen aus, so schläg das auf mein Gemüt.

Umso schöner war es, heute die Sonne und den Tag zu genießen.

Wie als eine stille Vorahnung zum heutigen Sonnentag, hat sich auch gestern schon mein Gemüt gewandelt und eine gute Laune ergriff mich. Das hat sich auch sofort in den ersten Zeilen einer neuen Geschichte niedergeschlagen.

Was daraus wird? Wer weiß. Die Idee zu der Story schwirrt mir schon seit einer gefühlten Ewigkeit im Kopf herum (wir alle lesen die miese Scheiße, die Hirnlose und Scheißer an Toilletenwände schmieren – was aber, wenn man sich selbst an einer Toielletentür oder -wand verewigt findet? Und was, wenn das, was da in fetten Eddinglettern steht, die Wahrheit ist – eine Wahrheit, die eigentlich niemand kennt und wissen darf und die man über mehrere Jahre versucht hat, zu verbergen???)

Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich seit langem mal wieder das Gefühl beim Schreiben hatte, hier auf etwas richtig Gutes gestoßen zu sein und das allein ist schon viel Wert.

Ein Wort zu den aktuellen Geschehnissen: Auch wenn ich ein zutiefst politischer und politisierter Mensch bin, so werde ich zu dem üblen Scheiß, der da grade passiert, hier und im Kontext meiner Kunst, schweigen.

Dennoch: all die Bucheinnahmen, die ich ab heute generiere, möchte ich humanitären Hilfskampagnen für die Ukraine zukommen lassen.

Hier geht es zu Lucy und das halbe Monster, Homo Homini Virus Est und zu Kay’ra und die Guten.

Soweit von mir.

Cheers,

euer Ethem

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