Nach langer Zeit und ungefähr vier Monaten, nachdem ich meinen Roman beendet hatte, schoss mir ein Bild in den Kopf. Ein einsames Raumschiff im All und jemand, der darin unvermittelt aufwacht.
Was die Person nach meiner ersten, ziemlich sporadischen Vorstellung (wie ich zugeben muss) zu hören bekommt, sind die Antriebsgeneratoren und wie sie verrückt spielen und unmissverständlich darauf hindeuten, dass irgendjemandem bald die Scheiße so richtig um die Ohren fliegt.
Die meisten könnten jetzt schmunzeln und etliche Titel und Filme und Serien zitieren, die mit derselben Storyprämisse beginnen und damit stünden sie nicht allein. Ich selbst habe beim Schreiben geschmunzelt, habe weiter geschrieben und am Ende einen Mordsspaß dabei gehabt.
Was da nun bei raus gekommen ist, kann man sich leider noch nicht anschauen. Warum?
Schlicht: weil ich die Story bei einem Magazin liegen habe und der Redakteur dort sich Zeit erbeten hat, um das Ganze zu prüfen und für eine Veröffentlichung abzuwägen.
So oder so. Für mich war es die erste Kurzgeschichte seit Jahren und überhaupt der Anlass diese Website zu starten.
Statt also nun euch Kay’ra und die Guten (1) in voller Blüte zu präsentieren, warte ich lieber und schreibe derweil an den nächsten Episoden der Kay’ra-Stories weiter. Denn das ist es nämlich, was die Stories ausmacht. Das Episodenhafte, bei der jede Story in sich zwar geschlossen ist, in der Gesamtkonzeption jedoch als Teil eines großen Ganzen auftritt.
Mit einer Heldin, die erhalten bleibt und einigen weiteren Figuren, die ebenfalls in regelmäßigen Abständen und Zyklen die Bühne der fiktiven Welt betreten.
Mit der Episode 1 habe ich den Grundstein dafür gelegt. Im Moment schreibe ich an Kay’ra und die Guten (4).
Sobald die Episode fertig ist, setze ich sie hier online, sodass der Leser direkt und unvermittelt die Storywelt eintauchen kann.
Ethem
P.S.: Wenn ich die nächste Story zu Kay’ra und ihren Halunken geschrieben habe, erzähle ich ein bisschen was zur Reihung und warum nach meiner Zählart auf die 1 eine 4 folgt.